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Bauabzugssteuer

Wer ein Bauvorhaben initiiert und somit als Bauherr auftritt, kann unter Umständen dazu verpflichtet sein, die so genannte Bauabzugsteuer zu entrichten. Durch die Abführung der Steuer entsteht keine zusätzliche, steuerliche Belastung des Bauherrn. Stattdessen erfolgt eine Steuerumverteilung: Bei der Bauabzugssteuer handelt es sich um einen Teil der Umsatzsteuer, die eigentlich die am Bau beteiligten Unternehmen an den Fiskus abführen müssten. Allerdings wird sie nicht von den Unternehmen, sondern direkt vom Bauherrn abgeführt. Auf diese Weise soll eine Steuerunterschlagung verhindert und gleichzeitig die illegale Beschäftigung am Bau eingedämmt werden.

Die meisten Bauherren sind zunächst einmal verwirrt, wenn sie zum ersten Mal von der Bauabzugsteuer hören. Verwunderlich ist das nicht, immerhin klingt das Prinzip ein wenig kompliziert und nach einem entsprechend hohen Aufwand. Allerdings haben die meisten Bauherren das große Glück, sich nicht näher mit dieser Thematik beschäftigen zu müssen. Die Bauabzugsteuer muss nämlich nur von Bauherren entrichtet werden, die selbst einer unternehmerischen Tätigkeit nachgehen. Demnach sind die meisten Bauherren von der Steuerabgabe befreit. Allerdings ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass auch die Vermietung von Immobilien als unternehmerische Tätigkeit eingestuft werden kann. Wer Mieteinnahmen aus zwei oder mehr Immobilien erzielt, ist ebenfalls dazu verpflichtet, die Bauabzugsteuer an den Fiskus zu entrichten.

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Sofern man dazu verpflichtet sein sollte, die Bauabzugsteuer zu entrichten, so ist man gut damit beraten, sich zunächst einmal mit den Abläufen vertraut zu machen. Zwar sind die Abläufe nicht gerade komplex, aber dennoch mit einem gewissen Aufwand verbunden. Es ist nämlich so, dass die Steuer unter Umständen an mehrere Finanzämter abzuführen ist. Das Gesetz sieht vor, dass der Bauherr die Bauabzugsteuer stets an das Finanzamt abführt, bei welchem der jeweilige Rechnungssteller gemeldet ist. Die eigentliche Berechnung bzw. Vorgehensweise ist ganz einfach: Der Bauherr subtrahiert von der Rechnung des jeweiligen Unternehmens einen Betrag von 15 Prozent, den er einbehält bzw. an das zuständige Finanzamt abführt. An den Rechnungssteller wird lediglich der Differenzbetrag überwiesen.

Zu beachten ist, dass unter Umständen einige Rechnungsposten auftauchen können, für die keine Bauabzugsteuer einbehalten werden muss. Wenn zum Beispiel Leistungen berechnet werden, die nicht unmittelbar mit dem Bau in Verbindung stehen, so ist der Steuereinbehalt nicht erforderlich. Glücklicherweise sind die Rechnungssteller mittlerweile mit dem Verfahren vertraut und kennzeichnen diese Umsätze entsprechend.

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Außerdem ist zu beachten, dass es einige Unternehmen gibt, die von der Bauabzugssteuer befreit sind. In solch einem Fall, darf der Bauherr den gesamten Rechnungsbetrag auf direktem Wege begleichen. Allerdings muss er sich die Freistellungsbescheinigung vorzeigen lassen. Diese sollte er überprüfen, indem er sich mit dem zuständigen Finanzamt in Verbindung setzt. Das Gesetz sieht nämlich eine Haftung des Bauherren vor. Sollte das Unternehmen die Freistellungsbescheinigung gefälscht haben, so kann der Bauherr dafür belangt werden, wenn er die Steuer nicht einbehält. In solch einem Fall muss der Bauherr sogar mit einer Strafe rechnen. Selbiges gilt auch, wenn er sich der Teilnahme des Verfahrens verweigert und die Bauabzugssteuer nicht einbehält und somit auch nicht an die zuständigen Finanzämter abführt.

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