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Förderprogramme der KfW-Bank

Die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist die größte und gleichzeitig auch bedeutendste Förderbank Deutschlands. Gerade im Bereich der Immobilienfinanzierung spielt sie eine wichtige Rolle - wenn Fördermittel in die Finanzierung von Wohnimmobilien eingebunden werden, dann handelt es sich dabei größtenteils um Fördermittel der KfW-Bank.

Auf zahlreichen Seiten dieses Portals sind immer wieder vereinzelt Informationen über KfW-Darlehen zu finden. Um einen besseren Überblick zu verschaffen, werden im Folgenden die wichtigsten KfW-Förderprogramme vorgestellt, die von Bauherren, Käufern und Eigentümern beantragt werden können.

KfW Wohneigentumsprogramm

Kein anderes Förderprogramm wird von Immobilienkäufern und Bauherren so häufig in Anspruch genommen, wie das KfW Wohneigentumsprogramm. Dieses sieht die Vergabe eines zinsverbilligten Darlehens vor. Weil der Zinssatz staatlich subventioniert wird, ist das Darlehen oftmals günstiger, als die Darlehen anderer Banken. Wobei diesbezüglich anzumerken ist, dass auch stets der Beleihungsauslauf eine wichtige Rolle spielt. Wer zum Beispiel viel Eigenkapital einsetzt, kann durchaus ein konventionelles Hypothekendarlehen finden, das günstiger ist.

Was die Kriterien betrifft, die von einem Antragsteller für den Erhalt einer Förderzusage zu erfüllen sind, so können diese als vergleichsweise niedrig eingestuft werden. Letzten Endes wird lediglich vorausgesetzt, dass die Immobilie zur Eigennutzung vorgesehen ist und der Antragsteller das KfW Wohneigentumsprogramm noch nie zuvor in Anspruch genommen hat.

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KfW Förderprogramm Ökologisch Bauen

Wie es die Programmbezeichnung schon fast erahnen lässt, richtet sich das KfW Förderprogramm „Ökologisch Bauen“ an Bauherren. Gefördert wird der Bau von Immobilien, die sich durch einen besonders niedrigen Energiebedarf auszeichnen.

Genau betrachtet gibt es zwei Förderprogramme, nämlich „Ökologisch Bauen 40“ und „Ökologisch Bauen 60“. Der Unterschied zwischen den beiden Programmen besteht darin, dass die Kriterien für den Erhalt einer Förderzusage für das Programm „Ökologisch Bauen 40“ schwieriger zu erfüllen sind. Um diese Kriterien zu erfüllen, müssen sich die Bauherren für den Bau eines Passivhauses entscheiden. Aufgrund der höheren Anforderungen fällt auch die Förderung höher aus. Die Förderung erfolgt durch Vergabe eines zinsverbilligten Darlehens.

Verallgemeinert lässt sich sagen, dass das Programm „Ökologisch Bauen“ unabhängig von der Einstufung äußerst interessant ist und Bauherren einen deutlichen Zinsvorteil verschafft. Aus diesem Grund sind mittlerweile sehr viele Bauherren darum bemüht, ihre Immobilien so zu planen, damit diese die Anforderungen erfüllen, die für die eines der beiden Programme gelten.

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KfW Gebäudesanierungsprogramm / Wohnraum modernisieren

Diese beiden Förderprogramme richten sich sowohl an Bauherren als auch an Eigentümer. Wie die zuvor genannten Förderprogramme sehen auch sie die Vergabe zinsverbilligter Darlehen vor. Allerdings sind die einzelnen Förderprogramme in eine Vielzahl unterschiedlicher Darlehen unterteilt. Die Höhe des Zinssatzes ist von zahlreichen Faktoren, wie zum Beispiel dem konkreten Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben abhängig. Verallgemeinert kann lediglich die Aussage getroffen werden, dass sich einige dieser Darlehen durch äußerst attraktive Zinssätze auszeichnen. Bei einem Teil der Darlehen kann die Förderung aber auch etwas geringfügiger ausfallen.

Gefördert werden ebenfalls Maßnahmen, die zu einer Reduzierung des Energiebedarfs der jeweiligen Immobilien beitragen. Bei diesen Maßnahmen kann es sich beispielsweise um die Verbesserung der Gebäudedämmung oder auch um die Installation moderner Heizungsanlagen handeln.

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Allgemeine Informationen zu den KfW Förderprogrammen

An dieser Stelle sollen die wichtigsten Punkte vorgestellt werden, die für alle der genannten Förderprogramme zutreffen.

Zunächst einmal ist anzumerken, dass man als Antragsteller dazu berechtigt ist, die einzelnen Förderprogramme miteinander zu kombinieren. So sind zum Beispiel Bauherren dazu autorisiert, sowohl das KfW Wohneigentumsprogramm als auch das Programm „Ökologisch Bauen“ in einer Finanzierung unterzubringen.

Des Weiteren sehen alle Förderdarlehen die Vereinbarung von tilgungsfreien Jahren vor. Darunter ist zu verstehen, dass während des vereinbarten Zeitraums keine Tilgung geleistet werden kann. Stattdessen sind ausschließlich Zinsen zu entrichten. Über welchen Zeitraum sich die tilgungsfreien Jahre erstrecken müssen, ist von Programm zu Programm ganz unterschiedlich geregelt.

Eine weitere Gemeinsamkeit der Darlehen besteht darin, dass Zinsbindungen vereinbart werden. Somit wird den Darlehensnehmern ein hohes Maß an Planungssicherheit eingeräumt. Allerdings werden die Zinssätze ausschließlich während der ersten Zinsbindung staatlich subventioniert. Nach Ablauf der Zinsbindung werden diese an das marktübliche Zinsniveau angepasst. Dies kann unter Umständen bedeuten, eine Umschuldung bzw. einen Wechsel zu einem günstigeren Kreditinstitut vornehmen zu müssen.

Außerdem sollte man darüber Bescheid wissen, dass die Förderdarlehen nicht von der KfW-Bank ausgezahlt werden. Stattdessen werden die Fördermittel von anderen Kreditinstituten durchgeleitet. Aus diesem Grund muss sich ein Antragsteller an ein anderes Kreditsinstitut wie zum Beispiel seine Hausbank oder eine Direktbank wenden, um die Fördermittel beantragen zu können und eine Auszahlung zu veranlassen.

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