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Darlehensvertrag

Sobald man sich mit dem Kreditinstitut über die Immobilienfinanzierung einig geworden ist, gilt es nur noch den Darlehensvertrag zu unterschreiben. Wenn der Vertrag erst einmal unterschrieben wurde, ist man schon ein ganzes Stück weiter. Allerdings sollte man bei der Vertragsunterschrift nichts überstürzen. Immerhin handelt es sich hierbei um ein äußerst wichtiges Dokument, das die Finanzierung im Hinblick auf sämtliche Details genau regelt. 

Beim Lesen des Vertrags kommt es vor allem darauf an, Vertragsinhalte zu überprüfen, die unmittelbaren Einfluss auf Auszahlung und Tilgung des Darlehens nehmen. Hierzu zählen auch Optionen wie zum Beispiel das Recht, Sondertilgungen leisten zu dürfen. Weil die Banken in so gut wie allen Fällen mit Vertragsvorlagen arbeiten, kann es sehr schnell passieren, dass einige Details nicht angepasst wurden. Sollte man zum Beispiel jährliche Sondertilgungsoptionen in Höhe von zehn Prozent vereinbart haben, die Bank jedoch üblicherweise nur fünf Prozent anbieten, so muss überprüft werden, ob die vereinbarten zehn Prozent tatsächlich festgehalten wurden. Denn sollte einem der Fehler erst nach der Vertragsunterschrift auffallen, so kann unter Umständen die Möglichkeit bestehen, dass sich der Darlehensgeber auf den Vertrag beruft und sich deshalb weigert, eine Anpassung vorzunehmen.

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Vielen Menschen geht es jedoch so, dass sie die Inhalte von Darlehensverträgen nicht immer zweifelsfrei verstehen. In solch einem Fall ist es wichtig, sich mit dem zuständigen Bankberater in Verbindung zu setzen und offene Fragen zu klären. Wenn man eine Vertragsklausel nicht versteht, hat man das Recht, sich vom Darlehensgeber über die Bedeutung der Klausel aufklären zu lassen. Wurde die Darlehensaufnahme über einen Baugeldvermittler arrangiert, so tritt dieser in der Regel als Ansprechpartner auf. Allerdings spricht auch nichts dagegen, sich direkt mit dem jeweiligen Kreditinstitut in Verbindung zu setzen - oftmals sind diese gern dazu bereit, konkrete Auskünfte zu den Vertragsbestandteilen zu erteilen.

Wenn man beim Durchschauen des Vertrags einen Fehler entdeckt, so ist es ratsam diesen zu notieren, bis man das gesamte Vertragswerk vollständig durchgesehen hat. Anschließend setzt man sich am besten telefonisch mit dem Darlehensgeber in Verbindung, um herauszufinden, ob tatsächlich ein Fehler oder lediglich ein Missverständnis vorliegt. Sofern man das Darlehen bei einer regionalen Bank aufnehmen möchte, kann man natürlich auch vor Ort in der Filiale vorbeischauen. Häufig kann einem der Bankberater umgehend mitteilen, ob sich im Vertragswerk ein Fehler eingeschlichen hat. Sollte dies der Fall sein, kann auf unterschiedliche Art und Weise verfahren werden. Häufig ist es unumgänglich, neue Darlehensverträge zu erstellen. Manchmal ist es aber auch ausreichend, die entsprechende Passage zu streichen oder von Hand eine Korrektur vorzunehmen. 

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Sobald man sich sicher ist, dass alle Vertragsinhalte korrekt sind, kann der Vertrag unterschrieben werden. Dies muss selbstverständlich innerhalb der Annahmefrist erfolgen. Auf welchen Zeitraum sich diese Frist beläuft, ist von Kreditinstitut zu Kreditinstitut ganz unterschiedlich und häufig auch von der Entwicklung an den Zinsmärkten abhängig. Je nach Darlehensgeber beläuft sich die Frist auf einen Zeitraum, der zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen liegen kann. Sofern man sich den Darlehenszins sichern möchte, muss der Vertrag innerhalb der Frist angenommen werden. Andernfalls ist der Darlehensgeber dazu berechtigt, den Zinssatz anzupassen. Die meisten Kreditinstitute müssen im Falle einer Zinsanpassung einen neuen Darlehensvertrag erstellen. Diesbezüglich ist zu beachten, dass es zahlreiche Kreditinstitute gibt, die sich die mehrfache Erstellung von Darlehensverträgen bezahlen lassen. Wenn ein Interessent den Darlehensvertrag mehrfach nicht annimmt, weil er zum Beispiel auf fallende Zinsen spekuliert, so kann der Darlehensgeber für die Erstellung weiterer Verträge Gebühren erheben. Bei den Direktbanken werden diese Gebühren meist ab der dritten Vertragserstellung fällig und belaufen sich auf rund 50 Euro. 

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Zusammen mit dem Darlehensvertrag muss der angehende Darlehensnehmer auch die so genannte Widerrufsbelehrung unterzeichnen. Hierbei handelt es sich um ein Dokument, das entweder Vertragsbestandteil ist oder diesem beigefügt wird. Sie informiert den Darlehensnehmer über die Bedingungen, die es ihm erlauben, den Darlehensvertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage und beginnt mit der Unterschrift des Darlehensnehmers.

Neben der Widerrufsbelehrung gibt es noch weitere Unterlagen, die einem Darlehensvertrag beiliegen können. Hierzu zählen beispielsweise auch die Legitimationsunterlagen. Sie sind immer dann vorzufinden, wenn das Immobiliendarlehen bei einer Direktbank aufgenommen wird. Weil diese Banken keine Filialen betreiben, müssen sich die Darlehensnehmer über das so genannte Postident-Verfahren legitimieren. 

Abschließend noch ein paar Informationen zur Verfahrensweise der Kreditinstitute. Viele Menschen gehen davon aus, dass ihnen der Darlehensvertrag zugesandt wird, nachdem das Kreditinstitut eine Kreditentscheidung getroffen hat. Diese Verfahrensweise ist in der Praxis üblich. Das bedeutet, dass den angehenden Darlehensnehmer ein Vertrag zugesandt wird, den sie nur noch annehmen müssen. Mit der Annahme kommt das Vertragsverhältnis zustande.

Allerdings gehen seit einigen Jahren zunehmend mehr Direktbanken dazu über, die Kunden bereits vor der Kreditentscheidung um die Annahme des Vertrags zu bitten. In solch einem Fall wird dem Kunden auf elektronischem Wege ein Darlehensvertrag zugesandt, den er noch  ausdrucken und unterschreiben muss. Der Antragsteller hat diesen Vertrag zusammen mit den Unterlagen, die für die Kreditprüfung benötigt werden, an die Direktbank zurückzusenden. In solch einem Fall kommt das Vertragsverhältnis noch nicht mit der Vertragsannahme des Kunden zustande. Stattdessen muss erst die Kreditprüfung positiv ausfallen und das Kreditinstitut ebenfalls den Vertrag annehmen.

Die Banken verfahren sehr gern auf diese Weise, um ihre Kosten zu senken und gleichzeitig die Gewissheit zu haben, dass die Antragsteller auch tatsächlich an einem Zustandekommen eines Vertragsverhältnisses interessiert sind. Hinsichtlich der Widerrufsmöglichkeit ist zu erwähnen, dass die Frist erst mit der Annahme durch den Darlehensgeber beginnt, da sich der Darlehensnehmer sonst im Nachteil befinden würde.

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