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Bauvertrag

Damit die Pläne eines Bauvorhabens konkretisiert werden können, gilt es Unternehmen zu finden, die sich in der Lage befinden, die vorgesehen Arbeiten zuverlässig und in aller Regel auch möglichst preiswert auszuführen. Sobald diese Unternehmen gefunden sind, die Baufreigabe erfolgt ist und die Finanzierung steht, kann schon fast der Startschuss gegeben werden. Bevor mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, ist nur noch der Abschluss eines Bauvertrags erforderlich. Hierbei handelt es sich um ein Dokument, in welchem genau geregelt ist, welche Leistungen von den Unternehmen zu erbringen sind und welche Kosten dadurch entstehen.

Beim Bauvertrag handelt es sich um ein äußerst wichtiges Dokument. Ganz egal, ob es um ein Bauvorhaben oder um größere Modernisierungsarbeiten geht: Bevor der Vertrag nicht geschlossen wurden, sollte mit dem Bau nicht begonnen werden. Wer mit den am Bau beteiligten Unternehmen nicht schriftlich festhält, welche Arbeiten auszuführen sind und welche Kosten daraus resultieren, geht ein hohes Risiko ein. Anstatt mündliche Absprachen zu treffen ist es besser, alle wichtigen Vereinbarungen schriftlich zu fixieren. Sofern es um ein größeres Vorhaben geht, das von einem Kreditinstitut finanziert werden soll, ist der Abschluss eines Bauvertrags sogar Voraussetzung. In der Regel stimmen die Kreditinstitute einer Darlehensvergabe nur zu, nachdem sie den Bauvertrag geprüft haben.

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Welche Inhalte ein Bauvertrag umfassen muss und mit wem dieser geschlossen wird, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation ab. Wenn es beispielsweise um den Bau eines Fertighauses geht, wird der Vertrag logischerweise nur mit dem Fertighausanbieter geschlossen. Sofern die Errichtung eines Kellers gewünscht ist, schließt der Bauherr mit dem Tiefbauunternehmen einen separaten Vertrag ab.

Wesentlich schwieriger gestaltet es sich, wenn mehrere Unternehmen und Handwerksbetriebe am Bau beteiligt sind. In solch einem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten, sich mit den einzelnen Betrieben vertraglich zu einigen. Die erste Möglichkeit besteht darin, mit den einzelnen Betrieben jeweils eigenständige Verträge zu schließen. Außerdem ist es möglich, dass das Bauvorhaben von einem Generalübernehmer oder einem Generalunternehmer geleitet wird. Beim Generalübernehmer handelt es sich um ein Bauunternehmen, das die anderen Unternehmen koordiniert, die am Bau beteiligt sind. Der Generalunternehmer verfährt auf dieselbe Weise, nur mit dem Unterschied, dass er selbst einige der anfallenden Aufgaben übernimmt. In beiden Fällen wird lediglich ein Vertrag geschlossen, in welchem Generalübernehmer oder Generalunternehmer die Haftung für die Arbeit der anderen Betriebe übernehmen. Wird die Immobilie von einem Bauträger errichtet, so wird kein Bauvertrag geschlossen. In solch einem Fall erfolgt der Abschluss eines Bauträgervertrags. Hierunter kann man sich eine Mischung aus Kaufvertrag und Bauvertrag vorstellen. 

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Wie einleitend bereits erwähnt wurde, wird in einem Bauvertrag genau festgehalten, welche konkreten Leistungen die Unternehmen und Handwerksbetriebe, die am Bau beteiligt sind, zu erbringen haben. Diesbezüglich ist zu beachten, dass die Leistungen möglichst genau festgehalten und gegebenenfalls auch umschrieben werden. Dies ist von großer Bedeutung, um Unklarheiten zu vermeiden und im Falle einer falschen Bauausführung Haftungsansprüche geltend machen zu können. Aus diesem Grund ist es üblich, dass ein Bauvertrag um weitere Dokumente wie zum Beispiel Materiallisten und Bauzeichnungen ergänzt wird.

Auf der anderen Seite wird im Vertrag genau festgehalten, welche Kosten durch die Leistung der Unternehmen entstehen. Es wird auch genau geregelt, zu welchem Zeitpunkt die Unternehmen ihre Rechnungen stellen. Üblicherweise wird nicht erst nach Fertigstellung abgerechnet. Stattdessen hat der Bauherr Abschlagszahlungen zu leisten, mit denen die Unternehmen ihren Materialaufwand sowie Lohnkosten begleichen können. In diesem Zusammenhang muss auch geregelt werden, wie beim Auftreten von Mängeln zu verfahren ist. So ist es empfehlenswert zu regeln, wer die Abnahme einzelner Leistungen vornimmt und wie verfahren wird, wenn Beanstandungen auftreten. Für den Bauherrn ist es von großem Vorteil, wenn ihm vertraglich zugesichert wird, zurückzutreten bzw. die Zahlung verweigern zu können, sollten wichtige Arbeiten nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden sein.

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Weil der Bauvertrag von solch hoher Bedeutung ist, kann jedem Bauherrn nur dazu geraten werden, sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen. Im Handel wird erstklassige Literatur angeboten, der zu entnehmen ist, welche Bestandteile in einem Bauvertrag nicht fehlen dürfen. Außerdem sollte sich der Bauherr von einem Experten wie zum Beispiel einem Architekten beraten lassen. Er kann ihm dabei helfen, den Vertrag optimal zu gestalten. Übrigens wird mit dem Architekten, sofern dieser am Bau beteiligt ist, kein Bauvertrag geschlossen. Das liegt schlichtweg daran, dass er keine Bauleistung erbringt. Stattdessen werden mit Architekten Architektenverträge geschlossen.

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