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Fehler bei der Anschlussfinanzierung

Nur den wenigsten Menschen gelingt es, ihr erstes Immobiliendarlehen bis zum Ende der Zinsbindung vollständig zu tilgen. Verwunderlich ist es das nicht, schließlich geht es in der Regel um hohe Darlehensbeträge, die sich nicht innerhalb weniger Jahre vollständig zurückzahlen lassen. Demnach sind die meisten Darlehensnehmer dazu gezwungen, nach dem Ablauf der Zinsbindung eine Anschlussfinanzierung vorzunehmen. Hierbei können jedoch schwerwiegende Fehler begangen werden. Um welche Fehler es sich hierbei handelt, wird im Folgenden aufgezeigt.

Der erste Fehler wird häufig schon vor dem Abschluss des Darlehens begangen, für welches die spätere Anschlussfinanzierung erforderlich ist. Dieser Fehler besteht darin, eine zu kurze Zinsbindung zu wählen. Wer in Zeiten niedriger Hypothekenzinsen ein Darlehen mit kurzer Zinsbindung abschließt, läuft Gefahr, bereits in einigen Jahren eine teure Anschlussfinanzierung in Kauf nehmen zu müssen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich durch Wahl einer langen Zinsbindung gegen einen Zinsanstieg abzusichern und somit auch die Anschlussfinanzierung um einige Jahre zu verschieben.

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Ein weiterer Fehler besteht darin, sich mit dem Thema Anschlussfinanzierung erst zu einem viel zu späten Zeitpunkt zu beschäftigen. Etliche Darlehensnehmer sind äußerst froh, wenn sie ihre erste Finanzierung abgeschlossen haben. Häufig ist festzustellen, dass sie sich später nicht mehr mit diesem Thema beschäftigen möchten. Doch dieser Ansatz ist falsch: Um eine günstige Anschlussfinanzierung zu finden, gilt es sich frühzeitig auf die Suche nach dem passenden Darlehen zu begeben. Sollten beispielsweise die Hypothekenzinsen nach dem Abschluss des ersten Darlehens gesunken sein, bietet es sich an, von diesem Zinsrückgang zu profitieren und die Konditionen für die Anschlussfinanzierung frühzeitig zu sichern. Mit Hilfe eines Forward-Darlehens können Zinssätze für Umschuldungsdarlehen bereits mehrere Jahre vor dem eigentlichen Umschuldungstermin gesichert werden. Ebenso verhält es sich auch in Zeiten steigender Zinsen: Um sich vor einem weiteren Zinsanstieg zu schützen, stellt das Forward-Darlehen ebenfalls ein erstklassiges Hilfsmittel dar.

Im Rahmen der Finanzierungsgestaltung begehen viele Darlehensnehmer den Fehler, den ursprünglichen Tilgungssatz beizubehalten. Aufgrund der niedrigeren Restschuld hat dies zur Folge, dass sich die Darlehensrate reduziert und sich somit der finanzielle Spielraum vergrößert. Experten raten von dieser Vorgehensweise jedoch ab. Stattdessen bietet es sich an, die ursprüngliche Ratenhöhe beizubehalten und sich somit schneller zu entschulden. Dies ist eine der besten Möglichkeiten, um die eigene Immobilie vor dem Eintritt in den Ruhestand abzuzahlen.

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Was die Darlehenssuche betrifft, so ist anzumerken, dass immer mehr Menschen dazu bereit sind, die Anschlussfinanzierung bei einem anderen Kreditinstitut fortzusetzen. Unterschiedliche Gründe, wie Unzufriedenheit oder hohe Zinssätze können Anlass für diese Entscheidung sein. Doch gerade wenn die Entscheidung auf einem Zinsvorteil beruht, der durch einen Wechsel des Darlehensgebers erzielt werden kann, gilt es genau zu kalkulieren. Der Zinsvorteil wird nämlich durch die Kosten geschmälert, die durch die Abtretung der Grundpfandrechte entstehen - und diese Kosten sind nicht zu unterschätzen. Gerade bei kleineren Rechtsschuldbeträgen können selbst große Zinsvorteile durch diese Kosten vernichtet werden.

Wie gerade erwähnt wurde, gibt es immer mehr Darlehensnehmer, die den Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut bzw. eine Umschuldung in Betracht ziehen. Allerdings ist deren Anteil immer noch verhältnismäßig gering. Die meisten Darlehensnehmer bevorzugen es, eine Prolongation vorzunehmen. Darunter versteht man die Fortsetzung der Finanzierung beim bisherigen Darlehensgeber. Hierbei kann es sich um einen schwerwiegenden Fehler handeln, der unter Umständen zu unnötigen Kosten führt.

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