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Bausparvertrag

Der Bausparvertrag ist und bleibt der Deutschen liebstes Kind, wenn es um die Baufinanzierung geht. In den meisten Haushalten ist zumindest ein Bausparvertrag vorhanden. Teilweise wird er auch als Geldanlage betrachtet, weil weder der Bau noch der Kauf einer Immobilie in Betracht gezogen werden. Geschlossen wird der Bausparvertrag zwischen dem Kunden und der Bausparkasse. Beide Seiten gehen damit eine Verpflichtung ein. Der Kunde, dass er regelmäßig seine Bausparbeiträge zahlt. Die Bank, dass der Kunde im Anschluss an die Ansparphase einen rechtlichen Anspruch auf einen Baukredit hat, der sich durch seine niedrige Verzinsung auszeichnet. Der Bausparvertrag beruht daher auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Die wichtigsten Daten, die im Bausparvertrag aufgenommen werden, sind die Bausparsumme - der Betrag, der später in die Finanzierung einer Immobilie fließen kann - und die Zinssätze sowohl für das Guthaben als auch das spätere Bauspardarlehen. Diese Zweiteilung des Zinssatzes spiegelt das Prinzip des Bausparvertrages wider. Er gliedert sich in eine Phase, während der die Bausparer ihre Beiträge leisten und 40 bis 50 Prozent der vereinbarten Summe ansparen, und die Zeit, die für die Tilgung des Darlehens benötigt wird. Ehe die zweite Phase eintritt, muss der Vertrag die Zuteilungsreife erreicht haben. Sie hängt von der Bewertungszahl ab, die anhand des gesparten Kapitals und der Laufzeit berechnet wird.

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