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Zwangversteigerung

Eine eher ungewöhnliche Art des Immobilienerwerbs ist die Zwangsversteigerung. In der Praxis kommt es vergleichsweise selten vor, dass Immobilien auf diese Weise erworben werden - Kauf und Bau sind sehr viel häufiger verbreitet. Dennoch gibt es sehr viele Menschen, die sich für Zwangsversteigerungen interessieren. Es sind vor allem Kapitalanleger, die an den Auktionen teilnehmen und darauf aus sind, in den Besitz günstiger Immobilien zu gelangen. Im Folgenden sind alle wichtigen Informationen rund um das Thema Zwangsversteigerung zu finden. Des Weiteren wird erläutert, welche Punkte im Rahmen der Finanzierung von Objekten, die aus Zwangsversteigerungen stammen, zu berücksichtigen sind.

Wenn Immobilien in die Zwangsversteigerung geraten, ist dies in den meisten Fällen darauf zurückzuführen, dass die Eigentümer entweder untereinander zerstritten oder schlichtweg zahlungsunfähig sind. Für die Eigentümer ist es natürlich alles andere als schön, wenn ihre Immobilien versteigert werden. Doch was des einen Leid ist, ist des anderen Freud: Meist werden bei den Auktionen Zuschläge erteilt, die deutlich unter dem Marktwert der Immobilien liegen. Somit bietet sich den Auktionsteilnehmern die Chance, Immobilien besonders günstig zu erwerben. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass die Objekte ungefähr 25 bis 35 Prozent unter Marktwert versteigert werden.

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Neben den niedrigen Zuschlagswerten bringen Zwangsversteigerungen noch einen weiteren Vorteil für potentielle Immobilienkäufer mit sich. Im Gegensatz zu anderen Arten des Immobilienerwerbs erfolgt die Abwicklung innerhalb kürzester Zeit. Sobald ein Versteigerungsteilnehmer den Zuschlag erhält, wird er Eigentümer der Immobilie. Anschließend wird ihm eine verhältnismäßig knappe Frist gesetzt, um den Preis zu entrichten.

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Sofern man sich für Zwangsversteigerungen interessiert und eine Versteigerung einmal live erleben möchte, muss man nur ein Amtsgericht aufsuchen. Dort werden Versteigerungstermine sowie Informationen zu den einzelnen Immobilien ausgehängt. Ergänzend werden die Informationen oftmals auch in regionalen Zeitungen publiziert. Die eigentliche Versteigerung findet ebenfalls auf dem Amtsgericht statt. Aus Kostengründen werden üblicherweise gleich mehrere Immobilien an einem Termin versteigert. Wie viele Immobilien an einem Termin versteigert werden, hängt in erster Linie von der Größe der jeweiligen Gemeinde ab. Als Teilnehmer bzw. als Bieter dürfen alle Privatpersonen auftreten, die unbeschränkt geschäftsfähig ist.

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Den Zuschlag auf ein Objekt erhält der Höchstbieter. Allerdings wird der Zuschlag nicht umgehend erteilt. Zuvor muss das Gericht tagen, um den Zuschlag erteilen zu können - die Tagung erfolgt in aller Regel unmittelbar nach der Abgabe des Höchstgebots. Wurde der Zuschlag erteilt, so wird der Bieter unmittelbar zum Eigentümer der Immobilie. Gleichzeitig können die Gläubiger umgehend auf die Zahlung einer Sicherheitsleistung bestehen. Deren Höhe beläuft sich auf zehn Prozent vom Zuschlagswert und muss vor Ort beglichen werden. Früher musste die Leistung bar erbracht werden. Heute wird die Barzahlung jedoch nicht mehr akzeptiert. Stattdessen hat der Bieter einen Scheck vorzulegen, dessen Deckung von der Bundesbank bestätigt wurde. Schecks dieser Art können bei zugelassenen Kreditinstituten wie zum Beispiel regionalen Volksbanken und Sparkassen eingeholt werden.

Die Finanzierung von Objekten, die aus Zwangsversteigerungen stammen, stellt einen Sonderfall dar. Es gestaltet sich bei weitem nicht so einfach, Immobilien dieser Art zu finanzieren. Sofern man plant, auf eine Immobilie zu bieten und diese zu finanzieren, so gilt es dieses Vorhaben gründlich vorzubereiten.

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Zunächst einmal sollte man wissen, dass der Kaufpreis bzw. die Differenz zwischen Zuschlagswert und der geleisteten Anzahlung, relativ zeitnah zu entrichten ist. Üblicherweise muss der Preis innerhalb weniger Wochen überwiesen werden. Dementsprechend bleibt nur wenig Zeit, den passenden Finanzierungspartner zu finden.

Die Suche nach einem Finanzierungspartner kann sich sehr schwierig gestalten. Gerade im Bereich der Direktbanken gibt es nur wenige Institute, die Objekte aus Zwangsversteigerung finanzieren. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Kreditinstitute keine Finanzierungszusagen erteilen. Eine Finanzierungsanfrage kann erst gestellt werden, wenn der gerichtliche Zuschlagsbeschluss vorliegt. Regionale Banken bzw. Filialbanken sind in dieser Hinsicht wesentlich kulanter - sie erteilen in der Regel Finanzierungszusagen. Möchte man eine möglichst günstige Finanzierung abschließen, so bleibt einem in den meisten Fällen nichts anderes übrig, als sich eine Finanzierungszusage bei einer regionalen Bank einzuholen und anschließend eine Finanzierungsanfrage bei einer Direktbank zu stellen.

Eine Besonderheit stellt auch die Auszahlung dar. Nur in den seltensten Fällen ist der Kaufpreis an den Eigentümer zu entrichten. In den meisten Fällen muss der Betrag an das Gericht überwiesen werden. Unter Umständen kann es sogar vorkommen, dass der Betrag an die einzelnen Gläubiger entrichtet werden muss. Dies wiederum bedeutet, dass die Bank mehrere Teilauszahlungen veranlassen muss, was zu zusätzlichen Kosten für den Darlehensnehmer führen kann.

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